BILDUNGSZENTRUM LANS

Wettbewerbsbeitrag
2019      JULIA SCHATZ-MATT, DONAT GRISSEMANN, TERESA STILLEBACHER

Ein öffentliches und ein halböffentliches Gebäude bilden ein Gebäudepaar, das unterirdisch miteinander verbunden ist und mit nur einem Lift gänzlich barrierefrei erschlossen werden kann.

Das Schul-und Kindergartengebäude, außen ein homogener Körper, der sich zu einem geschützten Garten hin orientiert, eröffnet im Inneren
eine räumlich vielseitig zu entdeckende Lernlandschaft mit Nischen und erweiterbaren Räumen mit unterschiedlichen Ein- und Durchblicken. Wichtig ist die Kleinmassstäblichkeit und die Augenhöhe der Kinder, Innen sowie Aussen. Die Gebäudehöhen wurden so bewusst nieder gehalten, ebenerdige Zugänge in die Aussenbereiche ermöglicht und heterogene Zonen zwischen Geborgenheit und Spannung geschaffen.

Dem vorangestellt ist das Gebäude mit den öffentlichen Einrichtungen – Sporthalle, Bibliothek und Musikschule. Die Sporthalle als lautestes
Element bildet dabei den Gebäudeteil hin um Eingangsbereichs des Areals. Die intimer genutzten Teile, Bibliothek und Musikschule, sind im
ruhigeren Teil im Osten angeordnet.

Die Sporthalle mit direktem Außenzugang kann vielseitig in der Dorfgemeinschaft genutzt werden und kann Richtung Norden, zum Bolzplatz hin für mögliche Veranstaltungen geöffnet werden. Das Foyer der Bibliothek und der Musikschule formuliert eine Galeriesituation zur Halle und lässt so anregende Blickbeziehungen zwischen Sport, Kunst und Kultur zu.

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